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Maß genommen.

Eine bevorstehende Hochzeit zwingt mich dazu, Maß zu nehmen. Als Brautjungfer.

83-71-97

Nach dem Essen, wohlgemerkt (denn auf der Hochzeit wird ja auch gegessen, bringt nichts nüchtern zu messen).

Das Pseudo-Abnehmen läuft ganz gut, nachdem ich die Pille nicht mehr nehme.
Ich esse zwar weniger, empfinde es aber nicht als Zwang oder als störend. Ich lasse es einfach geschehen. Bin gespannt, was die Waage am Donnerstag dazu sagt.

Das Laufen habe ich hinter mir gelassen und man sieht schon einige Fortschritte an der Beinmuskulatur. Endlich kommen die "Ballettbeine" wieder durch, die dicken, eierförmigen Läufermuskeln sind hoffentlich bald Geschichte.

Schönen Abend euch,
Julie
4.8.14 21:31


Beine.

Gerade im Sommer sieht man sie überall entblößt, gebräunt, wohlgeformt, muskulös oder einfach nur schlank. So selbstverständlich. Ein besseres Wort fällt mir nicht ein. Jeder scheint seinen Körper so selbstverständlich zu haben, zu präsentieren.
Als Tänzerin war es auch selbstverständlich für mich in der Freizeit Bein zu zeigen - die Beine waren gut, nur die Füße waren ballettentsprechend gemartert. Ich habe mich so stolz und schön gefühlt.
Ich frage mich immer mehr, ob diese Körperproblematik hauptsächlich an der Ballettabwesenheit liegt, bzw. ob Ballett mir darüber hinweg geholfen hat, temporär. Der Körper hat damals eine Aufgabe erfüllt und dadurch habe ich mich sicher gefühlt.
Auch als ich schwanger war, ja selbst in der Stillzeit hatte mein Körper ebenso eine Funktion.
Ich bin nicht blöd, ich weiß, dass mein Körper auch jetzt eine Funktion (die meiner Existenz) hat, selbst wenn er nicht instrumentalisiert wird.

Ich versuche der Störung nur auf die Schliche zu kommen; ob es wohl sowas wie selbstgestaltete Verhaltenstherapie gibt. Statt Therapiesitzungen und Ernährungsüberwachung einfach nur ein Ventil.
Na gut, Ballett ist offiziell Geschichte und dauerschwanger kann ich auch nicht werden. Doch es muss etwas anderes geben (abgesehen davon, dass man diese Tatsache einfach hinnehmen kann, also die Instrumentalisierungsgeschichte, und es bewusst auszublenden versucht, somit schließlich Selbstakzeptanz, etc.). Aber zumindest habe ich einen weiteren Teil der Krankheit erfasst.

Jedenfalls, meine Beine werden wirklich wieder besser. Als Hommage daran folgt nun ein kleines Exercice, solange der Kleine noch sein Mittagsschläfchen hält.

Zum Frühstück Müesli mit Magermilchjoghurt, 1 Apfel & Tee, danach in der Stadt ein paar Trauben und Eis, bisher insgesamt um die 550 kcal. Zum Mittag gibt es Salat mit Tomate, Balsamico und etwas Gouda (125).

Julie
5.8.14 13:27


Tief.

Ich will es gar nicht erst beschreien, aber: mein Appetit ist weg.
Stattdessen beginnen die Depressionen wieder. Ich dachte, es hätte sich mit der Pille gelegt?
Wie hat mal eine Therapeutin (nicht meine) gesagt: "Wenn sie Kummer haben, essen sie. Wenn sie wirklichen Kummer haben, hungern sie".
Trifft irgendwie zu. Ich bin zurzeit in einem solch tiefen Loch gefangen. Wirklich Angst habe ich nur vor dieser Lähmung, die meistens mit der Depression einhergeht. Und gerade jetzt, wo alles im Umbruch ist (Studium, Lebensplanung, Karriere, etc.), wäre das etwas problematisch.

Das Leben ist schon eigenartig.

Julie
13.8.14 10:19





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